Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF e.V.:
Zur Situation
Herz-Kreislauferkrankungen sind als Folge der Atherosklerose die häufigste Todesursache in Deutschland. Die Risikofaktoren, die zur Atherosklerose führen sind Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht und Rauchen. Bei vielen Menschen ist neben einer ungesunden Lebensweise (z.B. mangelnde Bewegung) in erster Linie eine ungesunde Ernährung an der Entwicklung der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt. Was ist zu tun?
Wir fordern eine staatliche Aufklärungskampagne zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins im Hinblick auf die primäre und sekundäre Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hierzu müssen folgende Strategien zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden:
- Bevölkerungsstrategie: Vorbeugung und Behandlung von Risikofaktoren in der gesamten Bevölkerung durch frühzeitige Beeinflussung der Lebens- und Ernährungsweise
- Hochrisikopatientenstrategie: Identifizierung und Behandlung von Personen mit besonders hohem Risiko
- Strategien der sekundären Prävention: Umsetzung und Einhaltung der aktuellen Empfehlungen zur Verhinderung des Fortschreitens einer koronaren Herzkrankheit und ihrer Komplikationen
Konkrete Maßnahmen
Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF e.V. wurde im Jahre 1988 gegründet.
Wir sind ein unabhängiger Ansprechpartner für Fragestellungen auf dem Gebiet des Fettstoffwechsels und der Atherosklerose. Unser erklärtes Ziel ist die gesundheitliche Aufklärung durch Umsetzung und Vermittlung gesicherter Erkenntnisse auf dem Gebiet der Prävention, Diagnostik und Therapie von Fettstoffwechselstörungen und der Atherosklerose. Denn: Unsicherheit durch Unkenntnis und Fehlinformation führen zu Fehleinschätzungen der Risiken von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen, der Atherosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen.
Als unabhängiger Ansprechpartner will die Lipid-Liga die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Apothekern und ihren Partnern im Gesundheitswesen sowie Verbänden und Organisationen fördern durch:
- Erarbeitung von praxisnahen Empfehlungen zu diagnostischen und therapeutischen Fragen
- Bereitstellung von Informationsmaterial für Ärzte, Apotheker, Diätassistenten, Diplom-Oecotrophologen, Patienten, Journalisten, Lehrer und andere
- Unterstützung der Präventionsmaßnahmen der Ärzteschaft und von anderen im Gesundheitswesen tätigen Institutionen
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen, wissenschaftlichen Kongressen, Arzt/Patienten-Seminaren, Presse-Workshops und anderen Informationsveranstaltungen
- Koordination von Forschungsprojekten
- Förderung von Patientenselbsthilfegruppen
- Anregung und Koordination von Vorsorgeprogrammen
- Pflege der Verbindung und des Erfahrungsaustausches mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Gesellschaften in In- und Ausland
Ein Beispiel aus dem umfangreichen Serviceangebot der Lipid-Liga für die Ärzteschaft:
Bundesweiter täglicher Ärztlicher Beratungsdienst:
Zur Unterstützung des Arztes in der Praxis oder Klinik stehen die Lipidexperten der Lipid-Liga im Rahmen eines ärztlichen Beratungsdienstes zur Diskussion von Patientenbefunden und Therapiemöglichkeiten von Fettstoffwechselstörungen täglich im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung. Zentrale Leitstelle der Anfragen ist die Geschäftsstelle der Liga: Tel: (089) 7191001. Außerhalb der Bürozeiten werden die Anfragen von einem Anrufbeantworter aufgezeichnet. Anfragen und Befunde (anonymisiert) können auch auf dem postalischen Weg zugesandt oder online oder per E-Mail übermittelt werden:
Lipid-Liga e.V. „Ärztlicher Beratungsdienst“ Waldklausenweg 20 81377 München
Tel.: (089) 7191001 Fax: (089) 7142687 E-Mail:
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