DGFF      
 
  
Tag des Cholesterins
Logo Tag des Cholesterins

Die Aktion

Tag des Cholesterins 2011: Freitag, 17. Juni 2011
u. a. Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und med. Fachpersonal
Samstag, 18. Juni 2011 in Mannheim


Tag des Cholesterins 2010

18.-19. Juni 2010 DGFF Veranstaltungen in Hamburg

18. Juni: Bundesweiter Tag des Cholesterins

19. Juni: Ärztliche Fortbildungsveranstaltung
                Radisson SAS Hotel Hamburg
                Marseiller Straße 2, 20355 Hamburg

Foto Hamburg

Tag des Cholesterins: Göttinger Aktivitäten

Auf Initiative von Herrn Privatdozent Dr. Volker Schettler, wissenschaftlicher Beirat der DGFF, findet zum bundesweiten „Tag des Cholesterins 2010“, unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V., eine Informationsveranstaltung in Göttingen auf dem Rathausplatz am 18. Juni 2010 von 10:00 – 16:00 Uhr statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben Göttinger Bürger die Möglichkeit sich u. a. ihre Lipidwerte kostenlos bestimmen zu lassen.

Stimmen zum "Tag des Cholesterins"

Für die Unterstützung "Tag des Cholesterins 2010" danken wir bisher folgenden Firmen:

  • B. Braun Avitum AG, Melsungen
  • Becel / Unilever Deutschland GmbH, Hamburg
  • Essex Pharma GmbH, München
  • Kaneka Pharma Europe N.V., Wiesbaden 
  • MSD SHARP & DOHME GMBH, Haar bei München
  • Pfizer Pharma GmbH, Berlin
  • PTS / Uebe Medical GmbH, Wertheim
  • Radisson BLU Hotel, Hamburg
  • Roche Pharma AG, Grenzach-Whylen
  • Trommsdorff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Alsdorf

Machen Sie mit: Unterstützen auch Sie den "Tag des Cholesterins" mit einer Spende.

Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie nach Eingang des Betrages auf dem Spendenkonto:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G., Mainz
Kontoinhaber: DGFF (Lipid-Liga) e.V.
Konto-Nr.: 0 002 842 521
BLZ: 300 606 01
Stichwort: „Tag des Cholesterins“

Teilnehmende Firmen Fachausstellung

  • B. Braun Avitum AG, Melsungen
  • Becel/Unilever Deutschland GmbH, Hamburg
  • Essex Pharma GmbH, München
  • Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  • Genzyme GmbH, Neu-Isenburg
  • Kaneka Pharma Europe N.V., Wiesbaden
  • MSD SHARP & DOHME GmbH, Haar bei München
  • Pfizer Pharma GmbH, Berlin
  • PTS/Uebe Medical GmbH, Wertheim
  • Trommsdorff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Alsdorf

Bildergalerie zum "Tag des Cholesterins 2010"

 

18.06.2010: DGFF: Bundes-Pressekonferenz „Tag des Cholesterins“ in Hamburg


19.06.2010: Ärztliche Fortbildungsveranstaltung in Hamburg


19.06.2010: Publikumsveranstaltung - Messaktion in Hamburg

nach oben


19.06.2010: Tag des Cholesterins 2010 - Göttingen

nach oben



Bisherige Tage des Cholesterins


Die Bedeutung des Cholesterins

Die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes für 2001 belegen, dass nahezu jeder 2. Todesfall auf eine Erkrankung des Kreislaufssystems zurückgeht (160.200 Männer/ 231.000 Frauen). Neben Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht ist auch ein erhöhter Cholesterinwert ein Risikofaktor. Dieser kann genetisch bedingt oder durch falsche Ernährung entstanden sein.

Wir möchten Sie an diesem Tag ausführlich über die Risiken und die mögliche Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen informieren.

Was ist Cholesterin?

Cholesterin - der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt ‚Galle' (griech. Chole) und ‚fest' (griech. Stereos) - gehört zu den Grundsubstanzen des menschlichen Organismus und ist Bestandteil aller menschlichen Gewebe.

Cholesterin ist eine schlecht wasserlösliche Substanz. Der Körper muss daher einen Weg finden, die Fette im Blut zu transportieren. Dies geschieht durch Lipoproteine. Sie bestehen aus Fett (Lipid) und Eiweiß (Apoprotein) und transportieren das Cholesterin über die Blutgefäße zu den Körperzellen. Lipoproteine gibt es mit niedriger (LDL) und hoher (HDL) Dichte.

LDL-Cholesterin: der ‚böse' Cholesterintransport

LDL (engl. Low Density Lipoprotein) bringt Cholesterin zu den verschiedenen Organen des Körpers, wo es über spezielle Aufnahmestellen, den sogenannten Rezeptoren, in die Zellen eingeschleust wird. Ist das Cholesterinangebot größer als die Aufnahmekapazität der Zelle, gibt LDL Cholesterin im Blut ab, wo es sich in den Gefäßwänden ablagert. Dadurch verengen sich mit der Zeit die Blutgefäße. Die Ablagerungen - sogenannte Plaques - können sich jedoch irgendwann loslösen und ‚platzen'. Die Folge: Eine örtliche Thrombose. Beide Veränderungen, die Einengung und das ‚Platzen' der Ablagerungen können zum Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Deshalb sollte der LDL-Cholesterinwert im Blut möglichst niedrig sein.

HDL-Cholesterin: der ‚gute' Cholesterintransport

HDLs (engl. High Density Lipoprotein) sind dagegen nützliche Cholesterintransportformen. Sie nehmen überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen und dem Blut auf und bringen es zur Leber zurück. HDL kann auch bereits an den Gefäßwänden gebundenes Cholesterin wieder herauslösen. Es leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Verhinderung der Gefäßverkalkung. Daher gilt: Je mehr HDL, desto besser.

Behandle auch das Risiko, nicht nur den Cholesterinwert!

Bei der Frage, ob eine cholesterinsenkende Behandlung z. B. mit sogenannten Statinen notwendig ist, war bislang vor allem die Höhe des Cholesterinwertes entscheidend. Statine werden als Dauertherapie zur Senkung der Blutfette - wie erhöhtem Cholesterinspiegel - eingesetzt, falls Diät und andere Maßnahmen nicht greifen.

Doch nicht immer ist nur ein erhöhter Cholesterinwert die Ursache für Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Eine mehrjährige Studie hat gezeigt, dass sich bei vielen Patienten das Infarktrisiko durch Statine senken lässt, und zwar unabhängig von der Höhe des Cholesterinwertes. Neben dem Cholesterinwert ist somit das Wissen um das persönliche Infarktrisiko besonders wichtig. Weitere Risikofaktoren sind u.a. Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und Übergewicht.


Bestimmung des Cholesterinwertes

Machen Sie sich schlau!

Der Cholesterinwert wird durch eine einfache Blutentnahme (Nüchternwert) bestimmt. Einmalig erhöhte Werte sagen noch nicht viel aus. Vielmehr sollte in einem solchen Fall der Test wiederholt und die Untereinheiten HDL (Cholesterin hoher Dichte) und LDL (Cholesterin niedriger Dichte) bestimmt werden. Außerdem werden noch die Triglyceride (Neutralfette) bestimmt. Erhöhte Triglyceridwerte wirken auch an der Entstehung einer Gefäßverkalkung mit.

Neben regelmäßigen Cholesterintests hilft bei der Abschätzung des individuellen Risikos, der sogenannte PROCAM-Risiko-Score, der anhand von acht Parametern das 10-Jahres-Risiko für einen Herzinfarkt berechnet:

Alter, LDL-Wert, HDL-Wert, Triglycerid-Wert, Systolischer Blutdruck; Raucher, Diabetiker, Herzinfarkt in der Verwandtschaft; Fragen Sie Ihren Arzt danach oder informieren Sie sich im Internet unter: http://www.chd-taskforce.de/

Testen Sie Ihren Cholesterinwert!

nach oben


Strukturformel Cholesterin und Triglyzerid

Strukturformel Cholesterin

 Strukturformel Cholesterin

Strukturformel Triglyzerid

 

     Strukturformel Triglycerid

nach oben


 
 
NEU
  Informationen zur strukturierten curriculären Fortbildung Lipidologie DGFF 
 hier

Ab sofort verfügbar: Patientenratgeber Lipid-Apherese

1. Patientenratgeber zur Lipid-Apherese in Deutschland

Ab sofort verfügbar: Lipid-Pass